Was kostet eine Photovoltaikanlage in Dortmund?

Die ehrliche Antwort lautet: es hängt vom Dach ab. Jede Zahl, die Ihnen jemand ohne Blick auf Ihr Haus nennt, ist geraten. Was wir hier aufschreiben können, ist alles andere: woraus sich der Preis zusammensetzt, welche Faktoren ihn nach oben und unten bewegen und ab wann sich eine Anlage trägt. Ihren Preis nennen wir Ihnen im Gespräch, nachdem wir das Dach gesehen haben, als Festpreis und schriftlich.

Was ist im Festpreis enthalten?

Wir arbeiten mit Festpreisen. Was wir anbieten, ist die fertige Anlage, nicht die Materialliste. Enthalten sind:

Nicht enthalten sind Arbeiten, die vom Zustand des Hauses abhängen. Der häufigste Fall ist der Zählerschrank: entspricht er nicht mehr der aktuellen Norm, muss er getauscht werden. Ob das nötig ist, sehen wir bei der Vor-Ort-Prüfung, und es steht dann im Angebot, nicht erst auf der Rechnung.

Welche Anlagengröße passt zu meinem Haus?

Die Größe folgt dem Verbrauch, nicht dem Dach. Als Anhalt: Jahresverbrauch in Kilowattstunden geteilt durch 1.000, mal 1,7, ergibt die sinnvolle Anlagenleistung in Kilowatt. Bei 4.000 Kilowattstunden sind das rund 6,8 kW.

Anlage Module Passt zu
rund 6 kWp12 bis 14kleines Dach, ein bis zwei Personen, kein E-Auto
rund 10 kWp20 bis 22der häufigste Fall im Einfamilienhaus, drei bis vier Personen
rund 14 kWp28 bis 30großes Dach, Wärmepumpe oder E-Auto geplant

Die Angaben beziehen sich auf Module mit 470 Wattpeak. Was auf Ihr Dach passt, entscheidet sich vor Ort: Dachfläche, Ausrichtung, Neigung, Gauben, Dachfenster und Verschattung verändern die Zahl der Module. Deshalb messen wir, statt zu schätzen.

Was macht eine Photovoltaikanlage teurer oder günstiger?

Wie wirkt sich die Dachform auf den Preis aus?

Ein Satteldach mit Tonziegeln ist der einfachste Fall. Ein Flachdach braucht eine Aufständerung samt Ballast, ein Blechdach eigene Klemmen, ein Schieferdach mehr Zeit. Zwischen der einfachsten und der aufwendigsten Variante liegt bei gleicher Leistung ein spürbarer Unterschied im Montageaufwand.

Muss mein Zählerschrank getauscht werden?

Ist der Zählerschrank älter, fehlt ein Platz für den Zweirichtungszähler oder ist die Hauptleitung zu schwach, kommt der Tausch dazu. Das betrifft vor allem Häuser, deren Elektrik seit den Achtzigern unverändert ist. Wir sehen das bei der Vor-Ort-Prüfung und sagen es Ihnen, bevor Sie unterschreiben, nicht auf der Schlussrechnung. Woran sich erkennen lässt, ob ein Zählerschrank bleiben darf, steht unter Zählerschrank.

Brauche ich eine Notstromfunktion?

Wer bei Netzausfall weiter Strom haben möchte, braucht eine Ersatzstromfunktion. Sie ist ein Zusatz und keine Frage der Technik, sondern eine Entscheidung: die meisten Haushalte im Ruhrgebiet erleben Ausfälle von wenigen Minuten im Jahr.

Warum kostet jedes weitere Modul weniger?

Jedes zusätzliche Modul kostet weniger als das vorherige, weil Gerüst, Anfahrt, Anmeldung und Wechselrichter nur einmal anfallen. Eine Anlage mit doppelt so vielen Modulen kostet deutlich weniger als das Doppelte. Deshalb lohnt es sich fast immer, das Dach voll zu belegen, statt es halb frei zu lassen.

Wann rechnet sich eine Photovoltaikanlage?

In Dortmund liefert ein Kilowattpeak im Jahr etwa 950 bis 1.000 Kilowattstunden. Eine Anlage mit 10 kWp erzeugt also rund 9.500 Kilowattstunden. Was davon im Haus bleibt, ersetzt teuren Netzstrom, der Rest wird eingespeist und vergütet.

Ohne Speicher bleiben typischerweise 25 bis 35 Prozent im Haus, mit Speicher sind 60 bis 75 Prozent erreichbar. Bei einem Strompreis von rund 35 Cent je Kilowattstunde und einer Einspeisevergütung im Bereich von acht Cent ergibt das für ein Einfamilienhaus einen Vorteil von grob 1.200 bis 1.800 Euro im Jahr. Damit liegt die Amortisation je nach Verbrauch und Dach zwischen etwa neun und dreizehn Jahren, bei hohem Eigenverbrauch auch darunter.

Zwei Dinge gehören dazu, die in Werbeprospekten gern fehlen: Die Einspeisevergütung ist für zwanzig Jahre garantiert, der Strompreis dagegen nicht vorhersehbar. Steigt er, verkürzt sich die Amortisation, bleibt er stabil, verlängert sie sich. Und ein Speicher verbessert die Unabhängigkeit deutlich, rechnet sich aber langsamer als die Anlage selbst. Kurz gefasst steht das unter Wann sich die Anlage bezahlt macht.

Wie bezahle ich die Anlage?

Die Zahlungskonditionen stehen in Ihrem Angebot. Sie ändern sich von Zeit zu Zeit, deshalb nennen wir sie hier bewusst nicht: es soll keine Zahl im Netz stehen, die Ihr Angebot später nicht deckt. Fragen Sie uns danach, Sie bekommen den aktuellen Stand. Wer finanzieren möchte, bekommt von uns die Unterlagen, die die Bank dafür braucht. Warum wir Anlagen verkaufen und nicht vermieten, steht unter Mieten oder kaufen.

Stand dieser Seite:

Was kostet es auf Ihrem Dach?

Wir sehen uns Ihr Dach an, rechnen Ihren Verbrauch durch und nennen Ihnen einen Festpreis. Das kostet nichts und verpflichtet zu nichts.

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